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Silber-Empfang für die Jüngsten
Stadtoberhaupt Barbara Klepsch begrüßt die neuen Bürger von Annaberg-Buchholz standesgemäß
Dreimal im Jahr ist es nunmehr schon gute Tradition in der Stadt Annaberg-Buchholz geworden, ihre kleinsten Bürger freudig zu begrüßen und den Weg ins Leben herzlich zu begleiten. So tat es denn die Oberbürgermeisterin, Frau Barbara Klepsch, und ihre Mitarbeiter am 18. April 2012 wieder in der Bergkirche, die von neuesten Kinderwagenmodellen regelrecht umstellt war. Einen würdigeren Ort konnte man für diesen Anlass kaum finden.
Hier, wo sich die Bergleute im 15. Jahrhundert ihren Ort der Hoffnung auf gute Silberfunde und glückliche Wiederkehr aus den dunklen Gruben selbst geschaffen hatten, wünschte Frau Barbara Klepsch mit warmen Worten den Kindern, geboren zwischen November 2011 und Februar 2012, nun ebenfalls Glück im Leben. Dafür will die Stadt möglichst optimale Rahmenbedingungen schaffen, „damit sich die jüngsten Bürger gut entwickeln und ihre Fähigkeiten entfalten können.”
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Die Oberbürgermeisterin überreichte dann symbolträchtige Geschenke, die später noch die Kinder an das Ereignis ihrer Geburt erinnern sollen. So erhielt jedes Kind einen Silbertaler mit dem Stadtwappen auf der einen und einem Baum auf der anderen Seite. Dort sind auch Name und Geburtsdatum des Babys eingraviert, damit in Annaberg ebenfalls seine Wurzeln ausbilden und sich mit seiner Heimatstadt immer gerne identifizieren möge. Die Verbindung zwischen den Generationen wurde liebevoll durch jeweils ein paar niedliche handgestrickte Söckchen unterstrichen, die die Bewohner des Mehrgenerationen-Hauses fertigten und die von Senioren, zusammen mit einer Rose, überreicht wurden. Für die musikalische Untermalung sorgte mit kräftigem Griff in die Tasten des Blüthner Flügels die Schülerin Patricia Fritsch vom Evangelischen Gymnasium, die in Annaberg auch die Musikschule besucht.
Die entspannte Atmosphäre im ehrwürdigen Raum der Bergkirche, zwischen den Holzfiguren der Bergmännischen Krippe, gestalteten die glücklichen Eltern, von denen sich viele kannten, selbst. Gespräche und manch kräftige Stimme des Nachwuchses unterstrichen die Meinung einer der anwesenden Muttis: „Ja, Kinder verbinden eben!”
Eveline Figura
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